Baustoffhändler gehen mit Karton anders um, als es die meisten Betriebe kennen. Er kommt nass an, er kommt schmutzig an, und er kommt in großen Mengen. Die Pappe, die Ziegel, Fliesen und Holz schützt, ist dick, oft zwei- oder dreiwandig, und niemand hat Zeit, sie zu sortieren.
Ein Händler, mit dem wir gesprochen haben, betreibt einen Hof am Stadtrand. Die Lieferungen gehen an Baustellen in der ganzen Region. Ihr Verpackungsbedarf ist geradlinig: Fliesen schützen, fertiges Holz schützen, alles schützen, was eine kratzempfindliche Oberfläche hat.
Ihr früherer Ansatz war, Füllmaterial zu kaufen und für die Kartonabholung zu zahlen. Beide Kosten stiegen. Der Kartonstapel auf dem Hof wurde zum Problem, besonders bei nassem Wetter, wenn er zu Brei wurde.
Die Maschine, die sie installiert haben, ist die Aircosan P80. Sie steht unter einem Vordach im hinteren Teil des Hofs, nahe der Verladezone. Die technischen Daten sind 55 cm Breite, bis zu 20 mm Stärke, 15 Meter pro Minute. Genau diese Stärkeangabe war der Grund für die Wahl. Ein Großteil ihrer eingehenden Pappe übersteigt 15 mm, und sie brauchten eine Maschine, die daran nicht verstopft.
Der Output wird für ausgehende Fliesen- und Holzbestellungen genutzt. Das Netz umhüllt und polstert, ohne die Sauerei von Schaumstoff.
Praktische Hinweise vom Hofleiter. Die Maschine ist für umgebungsnahe Außenbereiche gebaut, braucht aber trotzdem Schutz vor direktem Regen. Die Klingen müssen regelmäßig geprüft werden, weil Splitt vom Hof den Verschleiß beschleunigt. Und die Pappe sollte vor der Zufuhr ausgeschüttelt werden – Steine und Schmutz beschädigen den Schneidmechanismus.
Bei den Kosten sind die Zahlen einfach. Füllmaterialkäufe hörten auf. Kartonabholgebühren hörten auf. Die Maschine hat sich im ersten Jahr bezahlt.
Aircosan fertigt diese Einheiten und produziert Modelle bis 120 cm Breite. Für einen Baustoffhändler zählt das weniger als Zuverlässigkeit. Bisher hat die P80 beides geliefert.